NVIDIA stellt OpenShell-Referenzarchitektur für sichere KI-Agenten vor

Plattform vereint NVIDIA Vera Rubin, Vera-CPUs und BlueField-4 als Grundlage für Unternehmensinfrastruktur zum Entwickeln, Ausführen, Überwachen und Durchsetzen sicherer Agenten im industriellen Maßstab
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Zusammenfassung:

  • Die NVIDIA OpenShell-Referenzarchitektur bietet Governance, Isolation und Sicherheit auf Unternehmensniveau für das Entwickeln, Eindämmen, Überwachen und Durchsetzen sicherer Agenten in Unternehmensinfrastrukturen und Edge-Systemen.
  • Die Architektur basiert auf der sicheren Laufzeitsoftware NVIDIA OpenShell und vereint NVIDIA Vera Rubin-Infrastruktur für Modellinferenz, NVIDIA Vera-CPUs für Agent Harnesses und Tool-Nutzung sowie NVIDIA BlueField-4-DPUs, auf denen NVIDIA Sentry für die Durchsetzung auf Siliziumebene ausgeführt wird. Die OpenShell-Referenzarchitektur erstreckt sich mit den Systemen NVIDIA RTX Spark, NVIDIA DGX Spark und NVIDIA DGX Station bis in den Edge-Bereich.
  • Die OpenShell-Referenzarchitektur läuft auf führenden Unternehmensbetriebssystemen, darunter Canonical, Red Hat und Microsoft Windows sowie Microsoft Execution Containers.
  • Anthropic, AWS, Cisco, CrowdStrike, Dassault Systèmes, Dell Technologies, Google Cloud, HPE, IBM, Meta, Microsoft, OpenAI, Palo Alto Networks, Perplexity, SAP, ServiceNow, Siemens, SpaceX Super Intelligence und weitere Unternehmen arbeiten mit der OpenShell-Referenzarchitektur, um die Sicherheit von Agenten-Bereitstellungen zu erhöhen.

BERLIN – GTC Berlin – 21. Oktober 2026 – NVIDIA hat heute die NVIDIA OpenShell-Referenzarchitektur angekündigt, die das Entwickeln, Eindämmen, Überwachen und Durchsetzen sicherer Agenten auf Unternehmensinfrastrukturen und Edge-Systemen ermöglicht.

Die OpenShell-Referenzarchitektur baut auf der sicheren Laufzeitsoftware NVIDIA OpenShell™ auf und erweitert diese zu einer Full-Stack-Infrastruktur im industriellen Maßstab für die Entwicklung und den Betrieb von Agenten.

Sie umfasst NVIDIA Vera Rubin-Infrastruktur für die Ausführung von Unternehmens-Workloads, einschließlich geschlossener und offener Modelle, die mit NVIDIA Nemotron™ entwickelt wurden; NVIDIA Vera-CPUs für den Betrieb von Agent Harnesses; die Open-Source-Software NVIDIA OpenShell; sowie NVIDIA BlueField®-DPUs für die Ausführung des einheitlichen Sicherheitssoftware-Frameworks NVIDIA Sentry, das eine kontinuierliche Out-of-Band-Überwachung des Agentenverhaltens und die Durchsetzung von Richtlinien auf Siliziumebene bietet.

Die OpenShell-Referenzarchitektur lässt sich mit den Systemen NVIDIA RTX Spark™, NVIDIA DGX Spark™ und NVIDIA DGX Station™ auf Agenten erweitern, die am Edge in Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Fertigung, Robotik, Softwareentwicklung und Telekommunikation ausgeführt werden.

„Die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit von KI müssen gemeinsam voranschreiten“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA. „Da Unternehmen sich darauf vorbereiten, Milliarden von KI-Agenten bereitzustellen, müssen Sicherheit und Kontrolle in die Rechenarchitektur integriert sein. NVIDIA hat OpenShell entwickelt, um Agenten die Freiheit zu geben, innerhalb klar definierter Grenzen nützliche Arbeit zu leisten – eingedämmt, überwacht und unter Kontrolle. Mit der OpenShell-Referenzarchitektur können Agenten auf Rubin denken, auf Vera handeln und auf BlueField gesteuert werden.“

Full-Stack-Infrastruktur für Agenten

Die OpenShell-Referenzarchitektur kombiniert beschleunigtes Computing von NVIDIA mit Software für den sicheren Betrieb von Agenten.

  • NVIDIA Vera Rubin mit der NVIDIA Vera Rubin NVL72-Infrastruktur als Kern ist flexibel für Pretraining, Post-Training und Inferenz einsetzbar. Für agentenbasierte Workloads bieten NVIDIA Vera Rubin NVL72-Systeme einen 30-mal höheren Durchsatz pro Megawatt.
  • NVIDIA Vera-CPUs bieten die doppelte Leistung von x86-Prozessoren bei höherer Energieeffizienz und führen NVIDIA OpenShell aus, das eine sichere Laufzeitgrenze für autonome Agenten bereitstellt.
  • NVIDIA BlueField-4-DPUs überwachen das Agentenverhalten kontinuierlich mit NVIDIA Sentry, das auf der Software NVIDIA DOCA™ basiert. BlueField und NVIDIA Sentry bieten gemeinsam eine Sicherheitsdurchsetzung auf Siliziumebene: Versucht ein Agent, seine Softwaregrenze zu verlassen, isoliert und stoppt NVIDIA Sentry ihn innerhalb von Millisekunden. NVIDIA Sentry, unterstützt durch DOCA und ausgeführt auf BlueField-4, erhöht die Agentenkapazität um bis zu 20 %.

NVIDIA-Partner entwickeln sichere Agenten-Bereitstellungen mit OpenShell

NVIDIA arbeitet mit führenden Unternehmen der Branche zusammen, die Infrastruktur, Modelle und Software entwickeln, um Unternehmen verschiedener Branchen die sichere Bereitstellung von Agenten in der Produktion zu ermöglichen.

Die OpenShell-Referenzarchitektur läuft auf führenden Unternehmensbetriebssystemen und Container-Orchestrierungsebenen, darunter Linux- und Kubernetes-Infrastruktur von Canonical, SUSE und Red Hat sowie Microsoft Windows mit Microsoft Execution Containers (MXC). Sie kann auf Cloud-Betriebssystemen von Amazon Web Services, Google Cloud und Microsoft Azure ausgeführt werden.

Unternehmen können Agenten von Modellentwicklern wie Anthropic, Cohere, Google, Meta, OpenAI, Perplexity, Reflection und SpaceX Super Intelligence auf OpenShell-Infrastruktur ausführen. NVIDIA arbeitet zudem mit Partnern aus dem Bereich der Modellentwicklung an OpenShell-Bereitstellungen für die fortgeschrittene Modellforschung.

Die Cybersicherheitsanbieter 1Password, Check Point, CrowdStrike, Cisco, F5, Fortinet, Microsoft, Okta, Palo Alto Networks, TrendAI und Zscaler integrieren die Unterstützung der OpenShell-Referenzarchitektur in ihre Sicherheitslösungen für Agenten.

Führende Banken, darunter die europäischen Institute BBVA und Santander, arbeiten mit NVIDIA zusammen, um die OpenShell-Referenzarchitektur als Framework zur Stärkung von Sicherheit, Schutz und Governance von Agenten zu prüfen.

Die Anbieter von Unternehmenssoftware Cadence, Dassault Systèmes, IBM, SAP, Siemens und Synopsys arbeiten mit OpenShell an der Entwicklung von Softwareplattformen für Agenten. Palantir und NVIDIA arbeiten mit Kunden zusammen, um sichere Agenten in der Produktion bereitzustellen.

SAP integriert die NVIDIA OpenShell-Referenzarchitektur in die Joule Studio-Laufzeitumgebung, die Teil der SAP Business AI Platform ist, und verbindet damit geschäftliche Governance mit sicherer Agentenausführung.

ServiceNow hat heute die allgemeine Verfügbarkeit von ServiceNow Arc bekannt gegeben, einem persönlichen, langfristig ausgeführten KI-Agenten, dessen Aktionen zur Laufzeit durch den ServiceNow Super Intelligence Control Tower gesteuert und durch NVIDIA OpenShell durchgesetzt werden. Darüber hinaus überträgt die kürzlich angekündigte Autorisierungsebene AI Passport von ServiceNow diese Richtlinien an NVIDIA OpenShell und NVIDIA Sentry, sodass Unternehmen den Zugriff eines KI-Agenten innerhalb von Sekunden software- und hardwareübergreifend widerrufen können.

Die NVIDIA-Systemhersteller Dell Technologies, Cisco, HPE, Lenovo und Supermicro gehören zu den Unternehmen, die Infrastruktur auf Basis der OpenShell-Referenzarchitektur entwickeln.

NVIDIA arbeitet außerdem mit Cloud-Service-Anbietern wie CoreWeave, Crusoe, Firebird, Firmus, GMI Cloud, IREN, Lambda, Nebius, Nscale, Oracle Cloud Infrastructure und Vultr zusammen, um OpenShell-fähige Infrastruktur bereitzustellen.

Anbieter von Inferenz- und Post-Training-Services, darunter Baseten, Deepinfra, Fireworks und Together AI, integrieren die OpenShell-Referenzarchitektur in ihre Pipelines für die Modellentwicklung.

Verfügbarkeit

Die NVIDIA OpenShell-Referenzarchitektur ist ab sofort verfügbar.