NVIDIA erweitert offene Modellfamilien, um die nächste Welle agentischer, physischer und KI im Gesundsheitswesen voranzutreiben

NVIDIA Nemotron 3 Omni-Understanding-Modelle unterstützen KI-Agenten, die natürliche Gespräche, komplexes Reasoning und fortschrittliche visuelle Funktionen bieten.
by NVIDIA Writers

Nachrichtenzusammenfassung:

  • NVIDIA Nemotron 3 Omni‑Understanding‑Modelle treiben KI‑Agenten an, die natürliche Gespräche, komplexes Reasoning und fortschrittliche visuelle Funktionen ermöglichen.
  • NVIDIA Isaac GR00T N1.7, NVIDIA Alpamayo 1.5 und NVIDIA Cosmos 3 verschieben die Grenzen von Reasoning und Aktion für physische KI über Roboter und autonome Fahrzeuge hinweg.
  • Das Proteina‑Complexa‑Modell ist Teil der NVIDIA BioNeMo™ Plattform und beschleunigt die Entwicklung von Protein‑Arzneimitteln – zusammen mit einem neuen offenen Datensatz mit Millionen neuer, KI‑basierter Proteinkomplex‑Vorhersagen, entwickelt von NVIDIA, Google DeepMind, dem European Bioinformatics Institute des EMBL und der Seoul National University.
  • Offene NVIDIA‑Modelle werden von CodeRabbit, CrowdStrike, Cursor, Factory, ServiceNow und Perplexity für agentische KI, von LG Electronics und Milestone Systems für physische KI sowie von Novo Nordisk, Viva Biotech und Manifold Bio für KI im Gesundheitswesen eingesetzt.

GTC–NVIDIA hat heute bekannt gegeben, dass es seine offenen Modellfamilien erweitert,Neue Modelle versetzen Entwickler und Wissenschaftler in die Lage, intelligente Systeme zu bauen, die in digitalen und realen Umgebungen logisch denken und handeln können.

Offene Modelle sind entscheidend, um Innovationen im globalen Maßstab voranzutreiben.Das wachsende Portfolio von NVIDIA – darunter NVIDIA Nemotron™ für agentische Systeme, NVIDIA Cosmos™ für physische KI, NVIDIA Alpamayo für autonome Fahrzeuge, NVIDIA Isaac™ GR00T für Robotik und NVIDIA BioNeMo™ für die biomedizinische Forschung – liefert fortschrittliche Modelle und Frameworks, die neue Fähigkeiten in zahlreichen Branchen erschließen.

„Open‑Source‑KI ist zu einer globalen Kraft für Innovation geworden”, erklärt Kari Briski, Vizepräsident für generative KI-Software bei NVIDIA. „Von Biologie und wissenschaftlicher Entdeckung bis hin zu Robotik und autonomen Maschinen erweitern die offenen Modellfamilien von NVIDIA Intelligenz über Sprache hinaus und ermöglichen es Entwicklern weltweit, intelligente Agenten zu bauen und Durchbrüche in digitalen und physischen Industrien voranzutreiben.“

NVIDIA Nemotron 3 Ultra-, Omni- und VoiceChat-Modelle treiben KI-Agenten an

Die NVIDIA Nemotron‑Familie wird um Omni‑Understanding‑Modelle für Sprache, Vision, Stimme und Sicherheit erweitert. Dadurch wird die multimodale Intelligenz ausgedehnt, um Entwicklern beim Aufbau spezialisierter, agentischer KI zu helfen.

Multimodale NVIDIA Nemotron 3 Omni‑Modelle treiben KI‑Agenten an und ermöglichen natürliche Gespräche, komplexes Reasoning und fortschrittliche visuelle Fähigkeiten.

  • Nemotron 3 Ultra bietet Frontier‑Intelligenz mit fünffacher Durchsatzeffizienz im NVFP4‑Format auf der NVIDIA Blackwell Plattform, um KI‑native Anwendungen wie Coding‑Assistenten, Suche und komplexe Workflow‑Automatisierung zu unterstützen.
  • Nemotron 3 Omni integriert Audio, Vision und Sprachverständnis, und ermöglicht es KI‑Agenten, mit hoher Effizienz und Genauigkeit Erkenntnisse aus Videos und Dokumenten zu gewinnen.
  • Nemotron 3 VoiceChat unterstützt Echtzeit‑Gespräche, in denen die KI gleichzeitig zuhört und reagiert.
  • Nemotron‑Sicherheitsmodelle und die Retrieval‑Pipeline stärken vertrauenswürdige multimodale Systeme, indem sie unsichere Inhalte in Text und Bildern erkennen, während eine agentische Retrieval‑Pipeline die Relevanz und Genauigkeit der Ergebnisse verbessert.

LangChain hat NVIDIA Nemotron-Modelle und andere NVIDIA Agent Toolkit-Software in seine Agenten‑Entwicklungsplattform integriert, sodass Unternehmen intelligente KI‑Assistenten entwickeln, bereitstellen und überwachen können, die komplexe Aufgaben im Unternehmensmaßstab automatisieren.

Führende Unternehmen wie Automation Anywhere, CodeRabbit, CrowdStrike, Cursor, Factory, Distyl, Genspark, Perplexity und ServiceNow setzen NVIDIA Nemotron-Modelle ein, um fortschrittliche agentische Anwendungen zu unterstützen. Edison Scientific nutzt NVIDIA Nemotron als integrale Komponente von Kosmos, einem autonomen KI-Wissenschaftler, der von mehr als 50.000 Forschern genutzt wird und Hunderte von Forschungsaufgaben parallel ausführt und verkürzt so Forschungsarbeiten, die sonst Monate dauern würden, auf einen Tag.

KI‑Entwickler weltweit nutzen Nemotron‑Modelldaten und Frameworks, um souveräne Modelle zu entwickeln, die Milliarden Menschen in ihrer Muttersprache dienen und mit lokalen Kulturen und Werten im Einklang stehen. Dazu gehören AI Singapore, Bielik.ai, Indosat Ooredoo Hutchison, LINAGORA, SOOFI, Stockmark, Trillion Labs, Viettel und YTL AI Labs.

NVIDIA hat außerdem Nemotron‑Personas veröffentlicht, eine Sammlung datenschutzfreundlicher, vollständig synthetischer Datensätze, die auf lokalen Volkszählungs‑ und demografischen Daten aufbauen. Der in Zusammenarbeit mit Pleias entwickelte Datensatz für Frankreich ist ab sofort verfügbar und schließt sich den bestehenden Datensätzen für die USA, Japan, Indien, Brasilien und Singapur an.

Neue offene Modelle treiben das Reasoning physischer KI voran

NVIDIA beschleunigt die Entwicklung autonomer Systeme mit neuen Foundation‑Modellen und Simulationstools, die Robotern und Fahrzeugen helfen, die physische Welt wahrzunehmen, zu reasonen und in ihr zu handeln. Dazu gehören:

  • NVIDIA Cosmos 3, das erste World Foundation Model, das synthetische Weltgenerierung, physisches KI‑Reasoning und Aktionssimulationen vereint, wird in Kürze erwartet und hilft physischer KI, in komplexen Umgebungen zu agieren.
  • NVIDIA Isaac GR00T N1.7, ein offenes Vision-Language-Action-Reasoning-Modell (VLA), das speziell für Humanoide entwickelt wurde, ist nun für reale Einsätze kommerziell einsetzbar.
  • NVIDIA Alpamayo 1.5, ein Reasoning‑VLA‑Modell, steigert das Reasoning autonomer Fahrzeuge mit Navigationsführung, Prompt‑Conditioning, flexibler Multi‑Kamera‑Unterstützung und konfigurierbaren Kameraparametern.

Während seiner GTC-Keynote zeigte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, eine Vorschau auf GR00T N2, ein Roboter-Foundation Model der nächsten Generation, das auf der Forschung von DreamZero basiert. Das Modell basiert auf einer neuen World-Action-Modell-Architektur und hilft Robotern, neue Aufgaben in neuen Umgebungen mehr als doppelt so häufig erfolgreich zu meistern wie führende VLA‑Modelle. GR00T N2 soll bis Ende des Jahres verfügbar sein und liegt derzeit auf Platz 1 bei MolmoSpaces und RoboArena für generalistische Roboter‑Policies.

HCLTech, Johnson & Johnson MedTech, Milestone Systems, mimic robotics, Skild AI, Tulip und das Toyota Research Institute nutzen NVIDIA Cosmos, um das Training physischer KI und die Videoanalyse zu beschleunigen. Humanoid, LG Electronics, NEURA und Noble Machines setzen NVIDIA Isaac GR00T N1.7 ein, um die Bereitstellung humanoider Roboter zu skalieren.

Offene Modelle beschleunigen die Forschung im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften

NVIDIA fördert KI-gestützte Entdeckungen im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften mit offenen, multimodalen Foundation-Modellen und Datensätzen, die die biomedizinische Forschung, die Medikamentenentwicklung, die medizinische Bildgebung und das Verständnis der wissenschaftlichen Literatur beschleunigen.

NVIDIA BioNeMo wird als offene KI-Entwicklungsplattform für das Gesundheitswesen und die Biowissenschaften ausgebaut und ermöglicht es Forschern, biologische Systeme in großem Maßstab zu modellieren, zu entwerfen und zu simulieren.

Proteina‑Complexa ist ein generatives Modell für Protein‑Binder‑Design, das strukturbasierte Arzneimittelentdeckung und Therapieentwicklung beschleunigt. Novo Nordisk, Viva Biotech und Manifold Bio nutzen Proteina-Complexa, um Proteine zu entwickeln, die an ein Zielprotein binden, und haben die generierten Designs experimentell getestet.

NVIDIA hat mit dem European Bioinformatics Institute des EMBL, Google DeepMind und der Seoul National University zusammengearbeitet, um die AlphaFold-Proteinstruktur-Datenbank massiv zu erweitern – wobei rund 30 Millionen Proteinkomplex‑Vorhersagen berechnet und 1,7 Millionen hochzuverlässige Vorhersagen zur AlphaFold-Datenbank hinzugefügt wurden –, um die Entdeckung neuer Wirkstofftargets und der Krankheitsbiologie zu beschleunigen.

NVIDIA führte außerdem nvQSP ein, eine GPU-beschleunigte Simulations-Engine, die es Pharmaforschern ermöglicht, vor Beginn klinischer Studien weitaus mehr Behandlungsszenarien in Computermodellen zu untersuchen. In Benchmark-Tests lieferte nvQSP bis zu 77‑fach höhere Performance im Vergleich zu herkömmlichen Single‑Thread‑CPU‑Simulationeneine, sodass Wissenschaftler Hunderte von Dosisstufen und Patientenuntergruppen in der gleichen Zeit analysieren können, die zuvor für die Simulation einiger weniger benötigt wurde.

Verfügbarkeit

Ausgewählte offene NVIDIA‑Modelle, Daten und Frameworks sind auf GitHub, Hugging Face, einer Reihe von Cloud‑, Inferenz‑ und KI‑Infrastrukturplattformen sowie auf build.nvidia.com verfügbar.

Viele der Modelle sind auch als NVIDIA NIM™ Microservices für eine sichere, skalierbare Bereitstellung in jeder NVIDIA‑beschleunigten Infrastruktur verfügbar – vom Edge bis zur Cloud.

Sehen Sie sich die GTC-Keynote von Huang an und erkunden Sie die Sessions.