Zusammenfassung der Nachricht:
- NVIDIA Vera Rubin beschleunigt die anspruchsvollsten HPC-Workloads der Welt, darunter Klimamodellierung, numerische Strömungsmechanik und Energieexploration.
- NVIDIA Vera Rubin und die Vera CPU bringen agentenbasierte KI in das wissenschaftliche Rechnen.
- Die auf Vera Rubin basierenden Supercomputer der nächsten Generation am Leibniz-Rechenzentrum, am National Energy Research Scientific Computing Center und am Los Alamos National Laboratory werden offene Wissenschaft, Energieexploration, Geowissenschaften und nationale Sicherheit voranbringen.
- Die globalen Systemhersteller Bull, Dell Technologies, GIGABYTE, HPE und Supermicro kündigen maßgeschneiderte, hochdichte Vera-Rubin-Supercomputing-Systeme mit bis zu 144 GPUs pro Rack an.
HAMBURG, Deutschland – ISC High Performance 2026 – 22. Juni 2026 – NVIDIA gab heute bekannt, dass die NVIDIA-Vera-Rubin-Plattform Weltklasse-Supercomputer für die Wissenschaft liefert und dabei native Doppelpräzisionsleistung (FP64), die NVIDIA CUDA-X™-Bibliotheken und die vollständigen Fähigkeiten der NVIDIA-KI-Plattform vereint.
Indem Vera Rubin den vollständigen Stack für beschleunigtes Computing von NVIDIA zusammenführt – von der Hardware über die Software bis hin zu optimierten wissenschaftlichen Bibliotheken –, beschleunigt es KI, Simulation und datenintensive Forschung und verwandelt jedes System-Rack in einen Supercomputer für wissenschaftliche Entdeckung und industrielle Innovation.
Die Vera-Rubin-Plattform wurde entwickelt, um hochpräzise Simulation, KI und Datenanalyse zu vereinen, und ist für das Zeitalter der Agenten konzipiert, um die wissenschaftliche Entdeckung durch die Beschleunigung von Workloads wie Klimamodellierung, numerische Strömungsmechanik, Quantenchemie und Energieexploration voranzutreiben.
Mit mehr als 7 Exaflops KI für die Wissenschaft, 5 Petaflops nativer FP64-Leistung und einer extremen Speicherbandbreite mit bis zu 144 GPUs kann ein Vera-Rubin-Supercomputing-System eine Leistung erbringen, die mit Systemen auf der TOP500-Liste der leistungsstärksten Supercomputer der Welt vergleichbar ist. Dies verschafft Forschungszentren und Industrieunternehmen die Leistung, um größere Modelle auszuführen, die Genauigkeit zu verbessern und die Zeit bis zur Entdeckung zu verkürzen.
„Wissenschaftliche Entdeckung ist heute ein Wettlauf zwischen der Komplexität der größten Herausforderungen der Welt und den Computersystemen, die zu ihrer Lösung gebaut werden“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA. „NVIDIA Vera Rubin ist ein neues Instrument für die Wissenschaft – ein Supercomputer im Rack-Maßstab, der Simulation, KI und Datenverarbeitung zusammenführt, um Forschenden und Industrien zu helfen, schneller als je zuvor zu entwerfen und zu entdecken.“
Vera Rubin bringt das wissenschaftliche Rechnen voran
Die NVIDIA-Vera-Rubin-Plattform vereint NVIDIA Rubin GPUs und NVIDIA Vera CPUs, die über das schnelle NVIDIA NVLink™-C2C, NVIDIA ConnectX®-9 SuperNICs und NVIDIA BlueField®-4 DPUs in einer direkt flüssigkeitsgekühlten Architektur verbunden sind.
Für das wissenschaftliche Rechnen bietet Vera Rubin native FP64-Fähigkeiten, um Simulationen zu beschleunigen, die höchste Genauigkeit erfordern, sowie die KI-Leistung, die für Surrogatmodelle, wissenschaftliche Basismodelle und KI-gestützte Analysen benötigt wird. Forschende können eine einzige Plattform nutzen, um traditionelle numerische Löser auszuführen, KI-Modelle zu trainieren und einzusetzen, Daten von Instrumenten zu streamen und Simulation mit Echtzeitanalysen zu koppeln.
Aufbau von Supercomputern der nächsten Generation
Führende Supercomputing-Zentren und industrielle Innovatoren setzen Vera Rubin ein, um eine neue Generation von KI- und Hochleistungsrechensystemen (HPC) zu bauen.
Am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) wird Blue Lion von der NVIDIA-Vera-Rubin-Plattform und dem HPE-Cray-Supercomputing der zweiten Exascale-Generation angetrieben und liefert rund das 30-Fache der Rechenleistung des derzeitigen Systems des LRZ. Blue Lion soll 2027 in Betrieb gehen und Forschende in den Bereichen Astrophysik, Umwelt- und Lebenswissenschaften unterstützen, indem es klassische Simulation und Modellierung, Methoden des maschinellen Lernens und den Einsatz von Surrogat Modellen in einer einzigen Umgebung vereint.
Am National Energy Research Scientific Computing Center wird Doudna – der nächste Flaggschiff-Supercomputer des US-Energieministeriums (DOE) am Lawrence Berkeley National Laboratory – ein Dell-Technologies-System sein, das von NVIDIA Vera Rubin angetrieben und über das Energy Sciences Network mit den wissenschaftlichen Instrumenten des DOE verbunden ist. Doudna wird für groß angelegte HPC-Workloads, KI-Training und -Inferenz sowie datenintensive Workflows in den Bereichen Molekulardynamik, Hochenergiephysik, Fusionsenergie, Materialwissenschaft, Wirkstoffforschung und Astronomie gebaut.
Das Los Alamos National Laboratory (LANL) hat NVIDIA Vera Rubin, die Vera CPU und NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand für seine Systeme der nächsten Generation – Mission, Vision und Veritas – ausgewählt, die von HPE mit dem neuesten HPE-Cray-Supercomputing-System gebaut und geliefert werden.
Mission ist für Workloads der nationalen Sicherheit ausgelegt, während Vision mit der Vera CPU die offene Wissenschaftsforschung voranbringt, darunter Basismodelle, agentenbasierte KI und komplexe Simulationen in den Bereichen Materialwissenschaft, Kernenergie, Fusionsenergie und Quantencomputing. Das auf der ISC angekündigte neue Veritas-System mit NVIDIA Rubin GPUs und eigenständigen Vera-CPU-Partitionen ist für Agenten konzipiert, um die wissenschaftliche Entdeckung am LANL voranzutreiben.
Die beschleunigten Computersysteme werden mit den NVIDIA GPUs in einem einzigen einheitlichen System gebaut. Für moderne Supercomputing-Anwendungen optimiert NVL4 Dichte, Energieeffizienz und betriebliche Einfachheit.
Globale Systemhersteller, darunter Bull, Dell Technologies, GIGABYTE, HPE und Supermicro, bringen NVIDIA Vera Rubin NVL4 über direkt flüssigkeitsgekühlte KI- und HPC-Racks auf den Markt. Die mit Vera Rubin NVL4 gebauten Supercomputing-Racks sind darauf ausgelegt, Forschungseinrichtungen, nationalen Laboren und Unternehmen den Einsatz von beschleunigtem Computing im Rack-Maßstab zu erleichtern.
Die Systeme erweitern das NVIDIA-Ökosystem für beschleunigtes Computing zur wissenschaftlichen Entdeckung und geben Organisationen eine gemeinsame Plattform für Simulation, KI, Datenverarbeitung und Visualisierung – von einzelnen Rack-Installationen bis hin zu großen Supercomputing-Zentren.
Verfügbarkeit
Auf NVIDIA Vera Rubin NVL4 basierende Systeme werden voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres von globalen Systemherstellern erhältlich sein.
